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Diese Zitadelle ist eine Stadfestung des 17. und 19. Jahrhunderts und sie befindet sich direkt in der Nachbarschaft des Doms. Sie gilt als eine der besterhaltenen und größten dieser Art in Europa und wurde auf Befehl von Johann Philipp von Schönburg (Erzbischof – Kurmainz und Kurfürst) als Zwingburg im neuitalienischen Stil errichtet.
Ihr Zweck war unter anderem der Schutz des Kurfürstentums gegen die Angriffe der protestantischen Mächte und die besondere strategische Bedeutung der Burg wurde später auch von den Franzosen und Preußen erkannt. Beide besetzten sie Anfang des 19. Jhd. für eine relativ kurze Zeit.
Sie wurde bis zur deutschen Reichsgründung (1871) als Befestigungsanlage verwendet und sie blieb auch zwischen WK1 und WK2 ein zentraler Ort militärischer Nutzung. Ab dem Jahr 1963 war das Areal der interessierten Öffentlichkeit zum Teil zugänglich und ab 1990 führte das Bundesland Thüringen und auch die Stadt Erfurt Sanierungen in einem großen Umfang durch. Gegenwärtig befinden sich hier Gebäude von staatlichen Ämtern, einige Wohnungen und auch interessante touristische / kulturelle Einrichtungen.

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