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Die Bezeichnung „Fockeberg“ ist umgangssprachlich für die Trümmerkippe „Bauernwiesen“ welche sich im Leipziger Stadtteil „Südvorstadt“ befindet. Der Name leitet sich von der angrenzenden „Fockestraße“ ab.

Der Berg ist eine künstliche Erhebung und besteht aus den Trümmern des zweiten Weltkrieges. Um 1947 begann man hier den Schutt der Ruinen aus der Leipziger Südvorstadt auf den „Bauernwiesen“ abzuladen, worauf hin dieser zirka 40 Meter aufragender Berg entstand. Beim Wandern und genauem Beobachten lassen sich übrigens noch Mauerreste entdecken.

Mit Beginn der 90er Jahre begann die Stadt Leipzig mit der Erschließung als Naherholungsbiet mit angrenzendem Auenwald. Hier wurden Wanderwege und Sitzgelegenheiten angelegt und mehrere Holzskulpturen bekannter Künstler aufgestellt. Nach den Aufstieg darf man auf dem Bergplateau die Aussicht auf die Stadt bewundern.

Der Fockeberg ist auch als Austragungsort des „Seifenkistenrennen“ bekannt. Dieses wird von der „naTO“ organisiert und findet jedes Jahr im Mai statt.

 

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